Fekeyhbrunnen
Ambulanz der Geleb-Klinik
   6 März 2010    **HOME**
 
 
 
 
 

 

 
 
Erstversorgung in der neuen Ambulanz

Das Projekt Geleb-Ambulanz

Lage:
Im Nordosten von Eritrea, ca.
60 Kilometer von Keren entfernt  in der
Region Zoba Anseba, Unterbezirk Geleb,
Stadt Geleb.

Zielgruppe:
Rund  40.000 Einwohner der Sub-Zone Geleb und weitere ca. 40.000 Nomaden, die in den Sommermonaten in diese Region hinauf ziehen, um der Hitze (bis 50° C) an der Küste des Roten Meeres zu entgehen. Drei ethnische Gruppen, Tigrigna, Tigré und Bilen, leben friedlich in der Region zusammen. Rund drei Viertel der Menschen leben in ländlichen Gebieten und ringen den kargen Böden gerade genug für den Eigenbedarf (Subsistenzwirtschaft) ab. Ein Viertel der Bewohner sind Nomaden und Viehhalter. Das Gebiet ist halbtrocken. Die meisten Berge erreichen Höhen zwischen 600 und 2.040 Meter über Meereshöhe.

Kurzbeschreibung:
Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Betreuung für die gesamte Bevölkerung dieser Region, etwa 80.000 Menschen. Dazu soll ein Gemeindekrankenhaus (community hospital), in Geleb im Nordosten Eritreas mit 60 Betten neu gebaut werden. Neben der ambulanten Behandlung von Patienten bietet die Klinik Möglichkeiten zur stationären Versorgung von Männern, Frauen und Kindern. Unfallverletzte oder bedrohlich Erkrankte, wie Kleinkinder mit massiver Gastroenteritis oder Atemwegsinfekten, werden hier Hilfe finden.

Ganz wichtig ist für die eritreische Gesundheitsministererin Amna Nurhussein die Einrichtung der Geburtshilfeabteilung. Hebammen und Ärzte werden Schwangeren wie auch entbindenden Frauen und ihren Babys in Not unmittelbare kompetente Hilfe bis zum Notkaiserschnitt bieten und so Einfluss auf die Müttersterblichkeit nehmen, die weltweit einer der höchsten ist. Ein Labor, die Unterhaltung einer Blutbank und ein Operationsraum gehören daher zur Klinikausstattung. Wünschenswert wäre auch eine Röntgen- und Ultraschalleinrichtung.

Neben der medizinischen Versorgung der Bevölkerung kommt der Klinik auch eine Rolle als Arbeitgeber und Ausbildungsort zu. Menschen werden in der kleinen Klinik Arbeit finden, andere eine Ausbildungsstelle als medizinisches Personal oder als Hilfskräfte.

Die Ambulanz:

Die Ambulanz versorgt, wie in Deutschland auch, Kranke, die nicht stationär aufgenommen werden müssen (so genannte out patients). Zur Basisausstattung der Ambulanz gehören neben Sitzgelegenheiten für die Wartezone vor allem Notfall-Liegen, rollbare Tische, Schränke für Medikamente, Verbandsmaterial und Instrumente, OP-Lampe  und vieles mehr, sowie natürlich eine kleine Büroausstattung.

Bedarf: Geld und Sachspenden!

 

Hier geht es zum Spendenkonto, Stichwort "Geleb-Ambulanz".

 

Weitere Infos zum Bau der Klinik siehe demnächst auch unter www.eritrea-hilfswerk.de

Das Eritrea Hilfswerk Deutschland e.V. mit Sitz in Köln ist Projektträger für den Bau des Geleb-Krankenhauses und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ, und dem Gesundheitsministerium Ministry of Health, MoH, in Asmara/Eritrea   anerkannt und gefördert .

Projektträger für die Einrichtung der Ambulanz ist der Freundschaftsverein Eritrea e.V.

 

 

 

 

 

 
 
       

 
 

Kontakt:

Freundschaftsverein Eritrea e.V.

c/o Birgit Cordt

Sandstraße 32

64331 Weiterstadt

E-Mail:

b.cordt@t-online.de

Internet:

www.freundschaftsverein-eritrea.de