Fekeyhbrunnen
Wasser ist Leben
   6 März 2010    **HOME**
 
 
 
 
 

 

 
 
Sauberes Wasser rettet Leben

 

Das Entwickungsprojekt für die Fekeyh-Wasserversorgung

Die Menschen in der Gegend von Fekeyh mussten täglich weite Wege gehen, um Wasser für ihre Familien und die Tiere zu schöpfen. Wasserholen ist dabei meist Aufgabe von Frauen und Kindern. Das Wasser in offenen Wasserstellen ist oft verseucht mit krankmachenden Bakterien und eine Brutstätte für Malaria. Der Freundschaftsverein Eritrea e.V. wollte dies ändern - mit dem Bau der Fekeyh Wasserversorgung.

Fekeyh liegt zwischen Asmara und Mendefera, Richtung Dekemhare. Neun Dörfer mit rund 4000 Menschen wurden vom Projekt erfasst: Fekeyh, Harein, Adi Raesi, Torat, Gedele, Geqa, Adi Nefas, Adi Gina, Gergera. Die Dörfer und ein zentrales Krankenhaus zur medizinischen Grundversorgung sowie eine Schule sollten durch einen Brunnen, von dem aus Wasser über eine Pipeline in eine Zisterne gepumpt wird, mit sauberem Wasser versorgt werden.

Die Projektkosten wurden 2001 mit rund 450.000 Nakfa, damals 45.000 Euro, veranschlagt. Davon sollten 40.000 Euro aus Deutschland finanziert werden. Der Werkhof Darmstadt e.V. hatte das Projekt mit einer zweijährigen Laufzeit in seine Kleinprojekteförderung aufgenommen. Hierzu wurde bei der Europäischen Union ein zweijähriges Block Grant in Höhe von 23.000 Euro beantragt und auch bewilligt, rund 17.000 Euro brachte der Freundschaftsverein Eritrea e.V. bis 2003 durch Spenden auf.

Monitoring des Fekeyh-Wasserversorgungsprojekts

Während der Bausphase besuchte Michael Tesfai vom Vorstand das Projekt. Nach der Fertigstellung im Mai 2003 dokumentierte Goitom Beraki vom Vorstand die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden: Aus acht Zapfhähnen sprudelte frisches, sauberes Wasser.

Die Pumpe und die Wasserstation werden von einem Verantwortlichen seither gewartet und instand gehalten. Die Nutzer zahlen für die Wasserentnahme geringe Beiträge und tragen somit zu den notwendigen Unterhaltungskosten und -maßnahmen bei.

Das Ministry of Local Government, die Regionalverwaltung des Südens und die Gemeinden sind verantwortlich für die Durchführung, das Management und die Überwachung der Station.

Solarstrom statt Diesel

Die letzte weltweite drastische Ölverteuerung hat die Verwundbarkeit vieler Entwicklungsländer gezeigt: In Zeiten steigender Ölpreise könnte auch das lebenswichtige saubere Trinkwasser versiegen: Wird der Treibstoff zu teuer, könnten der Dieselgenerator für die Brunnenpumpe vielleicht eines Tages nicht mehr betrieben werden.

Die Verantwortliche haben daher eine Solarpumpe angefragt. Nach ihren Informationen würde ein für Eritrea adäquates Modell etwa 7.000 bis 10.000 Euro kosten.

Der Freundschaftsverein Eritrea e.V. sucht daher Sponsoren für die Finanzierung einer Solarpumpe für die Fekeyh-Wasserversorgung.                  

 

 

 
 
       

 
 

Kontakt:

Freundschaftsverein Eritrea e.V.

c/o Birgit Cordt

Sandstraße 32

64331 Weiterstadt

E-Mail:

b.cordt@t-online.de

Internet:

www.freundschaftsverein-eritrea.de