Eritrea - Land und Leute
Eritrea - Land und Leute
  6 März 2010      **HOME**
 

 

 


 
 
 


Selamta in Eritrea

 

Das kleine abessinische Land am Horn von Afrika war von 1890 - 1941 italienische Kolonie, dann unter britischem Protektorat. 1950 verfügte die UNO gogen den Willen der Mehrheit der Eritreer und Eritreerinnen eine Förderation mit Äthiopien. Die Abschaffung der zugesicherten innenpolitischen Autonomierechte durch Äthiopien endete 1961 mit der militärischen Besetzung Eritreas und der Einverleibung als 14. Provinz des Kaiserreichs. Es begann ein zermürbender, 30 Jahre andauernder Guerillakrieg gegen die äthiopischen Besatzungstruppen. Im Mai 1991 befreite die Eritreische Volksbefreiungsfront EPLF schließlich da Land. Am 24. Mai 1924 wurde Eritrea ein unabhängiger Staat, dieser Tag ist heute Nationalfeiertag. Der offizielle Name lautet Hagere Ertra. Seit 1993 ist Isaias Afeworke Präsident einer Übergangsregierung. Lesenswertes auch unter http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_Eritrea

Eritrea grenzt im Norden an den Sudan, im Westen und Südwesten an Äthiopien und im Süden an Djibouthi, entlang der rund 1.200km langen Ostküste erstreckt sich das Rote Meer. Über weite Teile vor allem des Inlandes erstreckt sich das abessinische Hochland, das zu den Ränder jeweils flach abfällt. Sogar unter Meeresniveau liegt die Danakilsenke im Süden/Südosten. Die Gesamtfläche umfasst 121.320km².

Die Gesamtbevölkerungszahl wird mit rund 5.000.000 Eritreern angegeben, von denen rund 2.000.000 im Ausland leben.

Die Hauptstadt Asmara liegt auf 2.000 Meter Höhe auf dem abessinischen Hochland, bekannte Hafenstädte sind Massawa und Assab, Städte von regionaler Bedeutung sind Keren und Mendeferra. Die nationale Währung sind Nakfa.

Eritrea ist ein Vielvölkerstaa, deren Hauptgruppen Tigrinia, Tigre, Kunama, Afar und Saho sind, die Hauptsprachen sind ebenso Tigrinia, Tigre, Arabisch, Afar, andere Kushitische Sprachen, Englisch und Italienisch beherrschen ebenfalls viele Eritreer. In Eritrea leben Moslems, Eritreisch-orthodoxe Kristen, Katholiken und Prostestanten bisher in friedlicher Koexistenz. Andere religiöse Gruppen sind allerdings verboten.

1998 kam es erneut zu einem Grenzkrieg zwischen Äthiopien und Eritrea, der zwar beigelegt wurde, aber ein dauerhafter Frieden konnte nicht geschaffen werden. Der schwelende Konflikt, und die Militarisierung haben ihre Spuren hinterlassen, die Entwicklung des Landes, das zu den ärmsten Welt zählt, kam gänzlich zum Erliegen.

Trotz alledem - oder vor allem deswegen - die Menschen in Eritrea brauchen Hilfe, Unterstützung, internationale Aufmerksamkeit.

 
 

 

 

 

Kontakt:

Freundschaftsverein Eritrea e.V.

c/o Birgit Cordt

Sandstraße 32

64331 Weiterstadt

E-Mail:

b.cordt@t-online.de

Internet:

www.freundschaftsverein-eritrea.de